18. – 20. März 11, Programmdetails >>>
Das Osttiroler Figurentheaterfestival findet zum fünften Mal statt. Der Fokus liegt auf Kinderprogramm, am Samstag (19.) gibt es im Abendprogramm dafür eine echte Top-Produktion: “Kasperls Wurzeln” von Kaufmann & Co und Gyula Molnár.
Im Original Wiener Praterkasperl wird wieder für Erwachsene gespielt. Und das schon seit vergangenem Wochenende. Asche auf unser Haupt (ja, augenscheinlich teilen wir uns eines!), wir haben’s leider übersehen. 1000fach sorry! (weiterlesen…)
Wo? Wenn nicht alle da? Ein richtiges Kasperltheater
Festival von 11. – 21. November 09, Hafenhalle09, Industriezeile, Linz
Heute Abend startet das von Bochdansky programmierte Kasperl-Festival bei Linz09. In diesem Umfang wurde hierzulande wohl schon länger nimmer herumgekasperlt, (weiterlesen…)
“Ich habe gerade eine Frau gegessen” – Christoph Bochdansky
Sa, 31. Oktober 09, 20 Uhr
Einmal gibt’s noch Kasperltheater für Erwachsene im Prater. Wie immer um 8 auf d’Nacht. Bevor das Krokodil dann nach Linz reist. Karten online reservieren!
Vorwort zum Festival-Programm von Christoph Bochdansky
Dies ist das Festival eines echten Europäers. (weiterlesen…)
Wiener Abend mit Bochdansky und Tröbinger
23. & 24. Oktober, ab 21 Uhr
Gezeigt wird an beiden Abenden “Ich habe gerade eine Frau gegessen” von Christoph Bochdansky (21 Uhr), sowie (weiterlesen…)
Interessanter Artikel von Veronika Schmidt über den Kasperl. Sehr zu empfehlen als Einstieg in die Kasperlforschung.
“Ich habe gerade eine Frau gegessen” – Christoph Bochdansky
9. Mai 09, 20 Uhr
Nachdem das Knie vom Krokodil wieder halbwegs genesen und geflickt ist, steht neuen Taten nix mehr im Wege. (weiterlesen…)
El casorrio de Don Cristobal
23. und 24. Jänner 09 jeweils um 22 Uhr – Dauer 50 Minuten
Pelele Marionettes (ESP/F) (Österr. Erstaufführung)
Nachdem Don Cristobal den Tod besiegt hat, möchte er gern die süßen Früchte des Lebens auskosten! Don Cristobal sehnt sich nach Liebe, er möchte (weiterlesen…)
“Kasper tot. Schluss mit lustig?” – Figurentheater Lutz Großmann
31.Dezember 2008, 21 Uhr, Dauer 60 Minuten
Ein Handpuppenspiel auf der Grenze zwischen Leben & Tod
Eine Koproduktion mit dem Theater Waidspeicher, Erfurt
Dunkle Gestalten haben sich zu einer furchtbaren Macht verbündet, die nur ein Ziel kennt: (weiterlesen…)
La muerte de Don Cristobal
18. September 08 um 22:00 Uhr – Dauer 60 Minuten
Pelele Marionettes (ES/FR) Österr. Erstaufführung
Geizig, hässlich, bösartig und skrupellos lebt Don Cristobal nur, um sein üppiges Vermögen zu mehren. Doch ihm dient ein altes Weiblein, deren Herz noch schwärzer ist als das seine. Sie setzt alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ein, ihn zu ermorden, allein des Geldes wegen… (weiterlesen…)
In den nächsten Tagen gibt es nicht nur “Die Möwe” und “Minaskoffer” (im Zuge von dreizurdritten zwischendurch) zu sehen. Es beginnt nämlich das Figurentheaterfestival Sommertraumhafen in Hartberg (25. – 27. Mai) und Wies (28. Mai – 3. Juni). Auch Christoph Bochdansky erobert die Landstraßen und reist von Hartberg nach Wies und weiter nach Guntersdorf. Man darf von Glück reden, dass dazwischen so viel Zeit bleibt, dass er selbst dreizurdritten nicht versäumen muss. Denn auch der Herr Bochdansky, der ist manchmal ein Zuschauer und hat sein Kommen schon zugesagt. Dringender Hinweis in eigener Sache: Unbedingt rechtzeitig Karten reservieren!
“Ich habe gerade eine Frau gegessen”, ein Kasperltheater über Mann nach Frau, gespielt vom Krokodil. Zu sehen am: (weiterlesen…)
Ich habe gerade eine Frau gegessen ist wieder zu sehen am
11., 12., 18., 19., April jeweils um 20 Uhr im Praterkasperl.
Was sich das Krokodil so denkt und wie es ihm beim Aufbau der Bühne geht, ist hier zu sehen:
Das Kasperltheater “Ich habe gerade…” von Christoph Bochdansky war zu Gast beim Zwischendurch im Jänner 08. (weiterlesen…)
11. und 12. Jänner 08 jeweils um 19:30 Uhr – Dauer 70 Minuten
Christoph Bochdansky Österr. Erstaufführung
Ein Kasperltheater
Können anhand eines Kasperltheaters alle Fragen über das Verhältnis zwischen Mann und Frau beantwortet werden? Andere werden fragen, wieso am Beispiel, wo diese Beziehung ja sowieso ein Kasperltheater ist. Aber die sollen einmal still sein! Denn jetzt erzählt ein fleischeslustiges Krokodil vom ewig lockenden Weib. Derweil führen Kasperls Schwanz und des Teufels Herz ein redseliges Eigenleben…
Puppen & Spiel: Christoph Bochdansky
Youtube-Channel des Künstlers
Regie: Gyula Molnar, Komponist: Hannes Löschel
In Kooperation mit Schaubude Berlin
Das Krokodil beim Aufbau der Bühne.
Weitere Videos zum Stück finden sie auf diesem Channel
20. September 08 um 22,00 Uhr – Dauer 60 Minuten
Die Gruppe Ultrakram
Das junge Puppentheaterkollektiv Ultrakram inszeniert eine improvisierte Rundfahrt durch unser liebes Wien. Eine Kriminalfiktion, die Kasperl und Petzi, Tod und Inspektor auf die Suche nach der entführten Kaiserin schickt.
Zwischen Vergangenheit und Zukunft, Melange und Käsekrainer wird die Geschichte mit Videoprojektion und Musik, Puppen und Papprequisiten erzählt, die innerhalb von zehn Tagen basierend auf einem sechseitigen Textentwurf entstand.
Puppen,Bühne: Ultrakram
21. September 07 um 20 Uhr – Dauer 70 Minuten
Christoph Bochdansky
Christoph Bochdansky behauptet: Ich bin der Kasperl. Aber wie beweist sich ein Kasperl? Er versucht Konflikte zu beseitigen, weil, was soll er mit Konflikten, wo er doch nur gut und böse kennt. Und außerdem schauen Konflikte saublöd aus.
Macht der Wunsch Kasperl zu sein einem zum Kasperl oder sind Wünsche nicht Teil der Identität eines Menschen? Nein? Identität leitet sich nicht vom Wunsch ab? Wieso so viele Fragen, wieso verstehen wir nicht gleich alles von Anfang an? Es scheint als wären all diese Fragen wie Augen, Frageaugen, die uns beobachten und uns nie alleine lassen.
Ein Stück über eine veritable Identitätskrise von Christoph Bochdansky, der sich einbildet der Kasperl zu sein. Das Stück ist ein Soloprogramm, muss ein Solo sein, weil – der Kasperl ist allein.
Spiel, Ausstattung: Christoph Bochdansky
Regie: Christoph Werner
Musik: Hannes Löschel
21. September 07 um 22 Uhr – Dauer 60 Minuten
Theater Perpetuum Mobile
Nichts kann eine Puppe in existentiellere Nöte bringen als Selbstreflexion:
Ein lebloser Holzkopf auf einem schlaffen Stück Stoff, zwischen Pappkulissen eingesperrt in eine enge kleine Bude.
Mr Punch, der englische Verwandte des Kasperl, ahnt noch nichts von diesen Nöten, denn Nachdenken – gar über sich selbst – ist seine Sache nicht. Als anarchistischer Egoist mit nicht unerheblichem Hang zur Gewalttätigkeit trotzt er jeder Autorität und hat – neben anderen ungemütlichen Zeitgenossen – bereits Henker, Tod und selbst den Teufel als Leichen hinter sich gelassen. Und seine Leidenschaften sind schnell aufgezählt: Fressen, Saufen, Sex. Vor allem Sex. Ob als Voyeur am FKK-Strand, im Pornokino, im Puff oder im heimischen Ehebett: Mr Punchs Universum besteht zum größten Teil unterhalb der Gürtellinie. Doch gerade diese Gürtellinie erweist sich als vertrackt. Schon der Versuch, seinen Gürtel aufzuschnallen, mißlingt – erst recht ist jedes weitere Entkleiden zum Scheitern verurteilt. Und was sich unter seinem Kleid verbirgt hat Punch – wie der Rest der Menschheit – noch nie gesehen.
Unglücklicher Weise verlangt Punchs größte Leidenschaft ein Mindestmaß an Nacktheit. Doch damit hat man ein Problem, wenn man eine Handpuppe ist. Und wenn man als Handpuppe darüber nachzudenken beginnt, wie man zu einem Baby kommt, hat man noch ein Problem …
Selbstreflexion kann fatal sein.
Zumindest, wenn man eine Handpuppe ist.
Konzept, Puppen, Ausstattung, Regie: Karin Bayerle
Puppenspiel: Karin Bayerle, Manuela Hämmerle
Videokamera & Schnitt: Manuela Hämmerle
Licht, Ton, Projektion: Veronika Heger
Geräusche, Tonschnitt: Markus Kappel
Herstellung Gummi-Punch: Robin Archer
Assistenz Ausstattung & Werkstatt: Marina Dell’mour, Bettina Enzenhofer
Abendtechnik:Roman Hailing
Das ’Theater Perpetuum mobile’ wurde im Februar 2005 von den Puppenspielerinnen Karin Bayerle und Manuela Hämmerle in Wien gegründet. Unser Ziel ist es, anspruchsvolles Figuren- und Objekttheater für ein vorwiegend erwachsenes Publikum zu zeigen. Dabei streben wir auch gezielt die Zusammenarbeit mit Künstlern aus anderen Bereichen – insbesondere der Musik – an, um ein ebenso neu- wie eigen-artiges Figurentheater jenseits der Klischees des traditionellen Puppentheaters zu entwickeln.
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